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Schulleitung & Vorstand

Bernice new 175x255Im Gespräch mit unserer Schulleitung: Bernice Ressel

Wie sind Sie zur DSM gekommen?
Seit ich denken kann, interessiere ich mich für die Entwicklung und Vorteile einer bilingualen Erziehung. Ursprünglich bin ich aus Gelsenkirchen, einer kleinen Stadt im Bundesstaat Nordrhein-Westfalen im Ruhrgebiet, und habe unweit der dänischen Grenze studiert. Als ich meinen Ausbildung für Lehramt absolviert hatte, war für mich klar, dass ich die Welt sehen aber zugleich auch meine Karriere starten möchte. Bevor ich 2015 an die DSM gekommen bin, habe ich in Oxfordshire (weiterführende Gesamtschule), Tokyo (Deutsche Schule) und Deutschland gearbeitet. Die familäre Atmosphäre und der progressive Ansatz der DSM, sowie der starke und gmeinschaftliche Zusammenhalt haben mich sehr angesprochen. 

Was ist Ihre Vision für den schulischen Erfolg Ihre SchülerInnen?
Ich freue mich sagen zu können, dass wir bereits auf einem sehr guten Weg zur Verwirklichung unserer Vision für den schulischen Erfolg unserer SchülerInnen sind. Dies ist vor allem aufgrund des Engagement unseres hoch qualifizierten Lehrerschaft zurückzuführen. Unser Unterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern individuell das persönliche und akademische Potenzial zu erreichen. Während wir ein hohes schulisches Leistungsniveau anstreben, möchten wir aber auch Freude und Spass am Lernen für die SchülerInnen vermitteln.
Ich, genauso wie all unsere MitarbeiterInnen und Eltern versuchen in gemeinsamer Anstrengung für alle unsere SchülerInnen da zu sein und sie bestmöglich zu unterstützen. Innerhalb des dritten Semesters dieses Jahr haben wir eine beträchtliche Zeite dafür verwendet um unsere Vision zu verschriftlichen und an unserer Mission und unseren Grundwerten zu arbeiten auf denen unser Handeln basiert. Auf dieser Basis habe wir drei zentrale Schwerpunkte herasugearbeitet: wir sind bestrebt unser SchülerInnen zu begeistern, fördern und herausfordern, damit sie kretive und selbstbewusste Teilnehmer unserer globalen Gemeinschaft werden. 

Wie wichtig ist es die Eltern miteinzubeziehen?
Damit wir unsere Vision und unsere Wertvorstellungen leben können, spielt das Engagement der Elternschaft eine entscheidende Rolle. Unsere Schule bereitet SchülerInnen darauf vor innerhalb  der Umwelt von zwei Kulturen zu leben und zu lernen. Aber es sind letztendlich die Eltern, die ihre Kinder motivieren, sich uns anzuschließen und die sie unterstützen das bei unser Erlernte auch im Alltag anzuwenden. Dieses Jahr waren wir sehr stolz darüber, die Einrichtung einens DSM Elternverein zu verkünden, der für eine aktive und konstruktive Rolle der Eltern in der Schule Sorge trägt. Elternvertreter jeder Jahrgangsstufe bringen ihre Vorjahreserfahrungen zur Diskussion. Zweck der Initiativen durch den Elternverein ist es eine positive und produktive Schulkultur zu fördern und zu unterstützen sowie eine lebendige und integratives Schulgemeinschaft zu schaffen. Meine Lehrerschaft und ich begrüßen diese neue Art der Zusammenarbeit mit den Eltern und freuen uns auf die positive Kommunikation und Bildungsergebnisse die der Verein zweifellos bringen wird.

Wie wichtig ist es die Mitglieder der DSM miteinzubeziehen?
Der Erfolg unserer Schule liegt in seiner Mitgliedschaft sowohl der lokalen als auch der Deutsch-sprechenden Gemeinschaften. Und was würde es für einen besseren Weg geben, um unsere SchülernInnen zu ermutigen Teinehmer der globale Bürgerschaft zu werden, als durch die Pflege unserer eigenen Community. Wir sind stolz auf unsere engen Beziehungen, die wir mit unseren Familien haben, aber wir sind ebenso bestrebt durch unser Engagement eine Verbindung mit der breiten Gemeinschaft aufzubauen, indem wir zu einer Vielzahl von kulturellen Aktivitäten während des Schuljahres einladen. Beispielsweise unser jährlicher Karneval, das "WoW Yarra" Programm (1x die Woche zu Fuss oder per Rad zur Schule) und Fussballspiel Australien gegen Deutschland, um nur ein paar unserer Highlights zu nennen. Den höchsten Bekanntheitsgrad erreicht allerdings unser DSM-Weihnachtsmarkt mit mehr als 3000 Besuchern. 

 

Florian Dehne 175x255Im Gespräch mit unserem Vorstand: Florian Dehne

Was hat Sie dazu veranlasst die DSM zu gründen?
Ursprünglich aus Hannover, Deutschland, besuchte ich Australien  im Jahr 2000 mit meiner Frau, Averil. Nach zwei Jahren beschlossen wir unseren Lebensmittelpunkt für immer hier her zu verlagern. Als unser erstes Kind auf die Welt kam setzten wir es uns zum Ziel unsere familäre deutsch-australische Identität zu fördern. 

Genau zu dieser Zeit besuchte der damalige Schulleiter der Deutschen Internationalen Schule in Sydney Melbourne und erzählte den Mitgliedern der Deutsch-Australieschen Gemeinschaft über seine Erfahrungen. Leidenschaftlich erzählte er über die Vorteile einer zweisprachigen Erziehung für die Kinder aber auch für die Gemeinschaft. Seine Anschauungen deckten sich in vielerlei Hiunsicht mit den meinigen und die Idee für die Deutsche Schule Melbourne wurde geboren. Eröffnet wurde die Schule dann 2008. LehrerInnen, Vorstandsmitglieder und Freiwilligen arbeiteten eng zusammen, um den Schulbetrieb aufzubauen und weiter zu entwickeln. Die Rolle des Vorstands und meine Rolle als Vorsitzender haben sich im wesentlichen seit dem entwickelt. Heute fungieren wir als Führungsriege, die Strategien plant und eine klare Vision für die Schule ermöglicht. Da ich seit vielen Jahren als strategischer Berater gearbeitet habe, freu ich mich auch darüber, mit meiner Rolle als Berater und Vertrauter der Schulleitung und dem Schulpersonal zur Seite zu stehen.

Wie gestaltet sich aus Ihrer Sicht eine effektive Schulleitung?
Für uns war es wichtig, Mitarbeiter zu finden, die die richtige Kombination an Fähigkeiten, Motivation und kulturelle Anpassung innerhalb der Schulleitung mitbringt. Das gilt gleichermassen für den Vorstannd als auch für die Führungskräfte. Jeder versucht das Beste für unsere Schule im Hinterkopf zu haben und seine eigene Rolle nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern leidenschaftlich, überlegt und respektvoll zu handeln. Das Ergebnis ist ein positives und produktives Team, das sich verpflichtet hat, die richtigen Prioritäten für die Schule zu schaffen und sicherzustellen, dass wir unseren Fokus auf unserm Weg nicht verlieren.   

Was ist Ihre Bestreben für die SchülerInnen der DSM?
Seit unserer Eröffnung 2008 hat sich unsere Vision für unsere Schule vom Kindergarten und Grundschule hin zur Gesamtschule gewandelt. Die bisherige Reise unserer SchülerInnen führt sie bisher vom frühen Lernzentrum, das von unserem Partner Fröbel geführt wird, über die Grundschule bis hin zum Jahrgang 6. Im Anschluss wechseln viele unserer SchülerInnen zu einer lokalen weiterführenden Gesamtschule, und einige von ihnen bauen ihre Deutschkenntnisse weiter durch das Deutsche Sprachdipliom weiter aus, das von der DSM angeboten wird. Dieses Programm dient dazu den SchülerInnen beim Erwerb des VCE  und des DSD II zu helfen, was der deutschen Sprachqualifikation für ein Studium an einer deutschen Hochschule entspricht. 
Wir sind bestrebt, die Gründung einer DSM-Sekundarschule voranzutreiben, deren Gestaltung und Entwicklung in diesem Jahr Teil unserer Überlegungen waren. Unser Ziel ist es, ein Mixed Language IB als Abschlussprüfung anzubieten. Dies ist eine besondere Form des internationalen Baccalaureate, das auch von der deutschen Regierung als Abschluss gleich dem des Abiturs zugelassen ist.  Sein Ethos und seine Struktur orientieren sich eng an unser Vision dem zweisprachigen Profil der DSM.
Während die Einführung der weiterführenden Schule einige Zeit in Anspruch nehmen wird, haben wir bereits Fortschritte gemacht, indem wir die Zustimmung der deutschen Regierung weiter vorantreiben, während wir auch die wichtigsten Akteure engagieren und unsere Planung fortsetzen.
Worauf können wir uns freuen?
Als Schule ist die DSM in einer sehr guten Position. Die pädagogischen Ergebnisse der Schule sind großartig und unsere Kinder kommen jeden Tag immer wieder gerne in die Schule. Wir wachsen und erwarten auch langfristig zu wachsen. Und mit diesem Wachstum bietet sich auch die Gelegenheit, unser Lehrangebot zu erweitern und sicherzustellen, dass die Schule noch mehr in der Lage ist, einzelne Schülerbedürfnisse zu bedienen.